Zwischen Tatranské Matliare und
Tatranská Kotlina befindet sich
neben der Cesta Slobody (Straße der Freiheit)
eine kleine
Siedlung. Aufgrund der entlegenen Lage im Tal "Dolina Ke¾marskej
Bielej vody" ist diese inmitten des Waldes
kaum wahrnehmbare Siedlung nur in geringem
Maße touristisch erschlossen.
Die historischen Wurzeln der Siedlung gehen
bis auf das Jahr 1885 zurück, wo an dieser
Stelle ein der Stadt Ke¾marok gehörendes
Forsthaus auch Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen bot. Im Jahre
1888 wurde neben dem Forsthaus auch ein kleines
Hotel errichtet.
Der Name der Siedlung leitet sich von einer
dort befindlichen Heilquelle ab, dessen Wasser
früher über Holzrinnen abgeleitet wurde (Kesmarker
Tränke).
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Siedlung schrittweise
erweitert und modernisiert. Dabei stammen die modernsten Gebäude
aus dem Jahre 1995 und stehen unter Verwaltung der Tatra-Nationalparkverwaltung (TANAP).
Ke¾marské ®µaby ist Ausgangspunkt für touristische Unternehmungen
in die Täler "Dolina Ke¾marskej Bielej vody" (Weißwassertal)
und "Dolina Siedmich prameòov" (Tal der Sieben Quellen). Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug in den
benachbarten Ort Tatranská
Kotlina mit Besuch der Tropfsteinhöhle "Belianska jaskyòa"
(Belaer-Tropfsteinhöhle).