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Siedlungen unterhalb der Tatra
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 Poprad
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 Slowakische Republik
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Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet bereits in der jüngeren Bronzezeit besiedelt war. Seit der Entstehung des ungarischen Königreichs waren deutsche Siedler maßgeblich an der Gründung vieler Gemeinden und Städte beteiligt. Dies trifft im Besonderen auch für Poprad zu, dass erstmalig in einer historischen Urkunde aus dem Jahre 1256 Erwähnung findet und unter dem Namen Deutschendorf zu den 24 königlichen Zipser Städten gehörte. Erst im 18. Jahrhundert vollzog sich ein wirtschaftlicher Anpassungsprozess gegenüber den anderen Zipser Städten, der im Bau der Eisenbahnlinie Ko¹ice - Bohumín im Jahr 1871 seinen Höhepunkt fand. Die Ablösung der kleinen manufakturell geprägten Wirtschaftsstrukturen durch eine industrielle Fertigung im 19. Jahrhundert führte zu weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen in der gesamten Oberzips. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert wurden die ursprünglich selbständigen Städte Spi¹ská Sobota (dt. Georgenberg), Matejovce (dt. Matzdorf), Stra¾e (dt. Michelsdorf) und Velka (dt. Felka) eingemeindet und bilden in der Gegenwart zusammen mit dem südlich gelegenen Erholungsgebiet Kvetnica das Stadtgebiet von Poprad.

Poprad verfügt über eine sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur und ist ganzjährig mit der Bahn, dem Bus und über den Regionalflughafen Poprad-Tatry erreichbar. Moderne Hotels aller Kategorien, Pensionen, Restaurants, Bars, verschiedene Freizeiteinrichtungen prägen heute das Bild eines modernen und international ausgerichteten Fremdenverkehrs. Die unweit entfernt befindlichen Tourismuszentren auf dem Gebiet der Hohen-Tatra sind über die öffentlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn schnell und kostengünstig zu erreichen.


Spi¹ská Sobota (dt. Georgenberg)

Die erstmalig im Jahre 1256 in einer Urkunde des ungarischen Königs Béla IV. erwähnte Stadt ist seit 1945 Stadteil von Poprad. Der mittelalterliche Stadtkern ist in einem sehr guten Zustand erhalten geblieben und umfasst eine Vielzahl von Bürgerhäusern die ursprünglich im Gotik- und Renaisancestil erbaut, jedoch später dem Zeitgeist folgend barockisiert wurden.
Besonders erwähnenswert sind die auf dem Marktplatz befindliche spätromanische Kirche des Heiligen Georgs (vor 1273), deren spätgotische Flügelaltäre in den Jahren 1503 - 1520 durch den bekannten Meister Paul aus Levoèa gefertigt wurden.

Matejovce (dt. Matzdorf)

Das zur Gemeinschaft der königlichen Zipser Städte gehörende Matejovce wurde bis in das 19. Jahrhundert vorallem durch Landwirtschaft und einfache Handwerkszünfte geprägt. Im Jahre 1845 gründete der Unternehmer Carl August Scholtz eine Maschinenwerkstatt, die den Ursprung für das noch heute existierende Unternehmen Tatramat bildet und das zwischenzeitlich der STIEBEL ELTRON-Gruppe angehört.
Die römisch-katholische Kirche in Matejovce verfügt mit ihrem Hauptaltar über ein Kleinod der mittelalterlichen Kunst des 15. Jahrhundert und ist dem ungarischen König Stephan dem Heiligen sowie dem heiligen Emmerich geweiht.

Stra¾e pod Tatrami (dt. Michelsdorf)

Die historische Grenzschutzsiedlung entwickelte sich im Schatten der benachbarten Städte Spi¹ská Sobota und Matejovce.

Velka (dt. Felka)

Nachweislich wurde Velka erstmalig im Jahre 1268 urkundlich erwähnt. Die Entwicklung der mittelalterlichen Kleinstadt vollzog sich bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, setzte sich jedoch auch in der Folgezeit bis in das 19. Jahrhundert fort. Architektonischer Höhepunkt des historischen Stadtkerns ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende frühgotische, römisch-katholische Kirche des Heiligen Johannes.

Kvetnica (dt. Blumental)

Im Süden von Poprad befindet sich in einer ruhig schönen Umgebung der Stadtteil Kvetnica, der vorallem als Erholungs- und Kurort bekannt ist. Dessen Zentrum wird durch einen herrlichen Park, einen See sowie durch die Kurpavillon dominiert.
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