Die historische Entwicklung der Gemeinde
ist bis zum Zeitpunkt der Abschaffung der
Leibeigenschaft eng mit der Familie Berzeviczy
verbunden. Zum
Zeitpunkt der erstmaligen Erwähnung dürfte
das Gemeindegebiet noch in einem geschlossenen
Waldgebiet gelegen haben, desen Waldgrenze
in der Gegenwart
weiter nördlich verläuft.
Die Bewohner lebten hauptsächlich vom Flachsanbau,
woraus in Handarbeit auch Leinen hergestellt
wurde. Ebenfalls sind Berichte von berühmten
Gemsjägern überliefert, die in der Tatra-Region
ihrem Jagdhandwerk nachgegangen sind.
Heutzutage stellt der Tourismus
den wichtigsten Wirtschaftsfaktor vor Ort dar.
Vergleichbar zu anderen Tatragemeinden
nehmen angezogen durch die günstigen Übernachtungskosten
besonders polnische Touristen einen immer
größeren Anteil am Gesamtgästeaufkommen
ein.
Stará Lesná verfügt über eine gute touristische
Infrastruktur. Durch die
Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
mit regelmäßigen Busverbindungen können
die meisten Ziele im Bereich der Hohen-Tatra
sowie der Belaer Tatra leicht erreicht
werden.
Empfehlenswert ist ein Besuch der:
römisch-katholischen Kirche der Heiligen
Apostel Petrus und Paulus (frühgotisch,
später im barock- klassizistischen
Stil umgestaltet)
evangelischen Kirche (klassizistischer
Stil)
Im Umfeld der Gemeinde befinden sich eine
Vielzahl kleinerer Pfade die als Langlaufloipe
und Radwanderweg genutzt werden können.
Auf diese Weise erreicht man von Stará
Lesná u.a. die Siedlungen Tatranská Lesná,
Nová Lesná, Mlynica und Tatranská Lomnica.