Diese kleine Ortschaft am Fuß des nördlichen
Teils der Belianske Tatry (Belaer-Tatra) befindet sich zwischen dem
steil abfallenden Nordhang des Muráò (1.889
m ü.d.M.) und dem zur Spi¹ska Magura gehörenden
südwestlichen Hang des Repisko (1.259 m ü.d.M.).
Über die "Cesta slobody" (Straße der Freiheit) ist Podspády
mit den Siedlungen Tatranská Javorina und ®diar
verbunden.
Die Entstehung der Siedlung
ist eng mit der geschichtlichen Entwicklung
von Tatranská Javorina verbunden. So wurde in der Mitte des 19.
Jahrhundert eine erste Forsthütte und später
ein Sägewerk errichtet. Bis zur Fertigstellung einer befestigten Straßenanbindung
des Ortes verkehrte in der Zeit
zwischen den Jahren 1922 bis 1936 eine
13 km lange Lastenseilbahn in die Gemeinde Lendak.
Wurzelt der slowakische Ortsname
hauptsächlich in der geografischen Lage der
Siedlung (pod spád = unterhalb
dem Gefälle), spiegelt die deutsche Bezeichnung
dahingegen das starke Rauschen des Gebirgsbaches "Javorinka" wieder.
Podspády ist aus touristischer Sicht kaum erschlossen.
Die Siedlung besteht heute im wesentlichen
aus dem Sägewerk, einem Verwaltungsgebäude
des TANAP sowie der "Chata Murán".
In der Nähe des Siedlung befinden sich die
im Jahre 1991 gegründeten Naturreservate "Grapa"
und "Goliasová" (Spi¹ska Magura).
Weitere markierte Wanderwege sind nicht vorhanden.
Podspády verfügt über eine ganztägig
gute Anbindung an den Personennahverkehr (Bus)
in Richtung Tatranská Lomnica (23 km) sowie nach
Lysá Poµana (6 km).