Bereits im 14. Jahrhundert befand sich auf
dem Gebiet der heutigen Gemeinde ein von
Tiroler Siedlern bewirtschafteter Bauernhof.
Da diese ursprünglich aus dem Tiroler
Gebirgsort "Matrei" stammten,
erhielten die umliegenden Wälder
und Weideflächen den Namen "Matreier
Laren" (Bergweiden
der Matreianer).
Obgleich
der Bauernhof
um das Jahr 1360 zugrundeging, wurde diese
Bezeichnung im Sprachgebrauch weiterverwendet
und im Zuge der Slowakisierung in "Matliare" gewandelt.
Die heutige Siedlungsstruktur entstand jedoch
erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts, indem
durch Matej Loisch im Jahre 1884 eine kleine
Jägerhütte neben einem bestehendem Forsthaus
errichtet wurde. In den Folgejahren entstanden
weitere Objekte wie das Hotel "Skalnaty potok" (1889),
die "Villa Tatra",
das Kurhaus sowie die "Villa Ratzenberg". Bereits während
des 1. Weltkrieges wurde in der Siedlung ein
Sanatorium für TBC-Erkrankungen errichtet.
Im Jahre 1928 entstand das Luxushotel "Esplanade",
das auch als Sanatorium diente. Nach dem 2.
Weltkrieg wurde die Verwaltung der Siedlung
sowie der vorhandenen Einrichtungen durch das
Militär übernommen und als Sanatorium weitergeführt.
Die großen Gewerkschaftserholungsheime "Hotel
Metalurg" und "Hotel Hutník" entstanden erst
in den Jahren 1982 und 1985, stehen heute jedoch auch für die
touristischen Nutzung der Öffentlichkeit zur
Verfügung.
Unterhalb der "Cesta Slobody" (Straße der
Freiheit) befindet sich das im Jahr 1991 gegründete
Naturreservat "Prameni¹te", das auf einer Fläche von 45,6 ha
einen gut erhaltenen Kiefer-Birkenbestand schützt
und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich
ist.
Die Siedlung ist Ausgangspunkt für
touristische Unternehmungen mit unterschiedlichem
Schwierigkeitsgrad in den umliegenden Tälern "Skalnatá dolina" und
"Dolina Ke¾marskej Bielej vody".
Zwischen dem Hotelkomplex Metalurg/Hutník und Tatranská Lomnica existiert
ein gelb markierter Wanderweg. Auf diesem kann man Tatranská Lomnica in
ca. 30 Minuten erreichen.