Ab dem Jahre 1879 gehörte der Grundbesitz
von Javorina zum Eigentum des Fürsten Christian
von Hohenlohe (1848-1926), der sich um die
Wiederaufforstung des durch den Bergbau geschädigten
Waldes verdient gemacht hat. Unter anderem wurde während
dieser Zeit neben diversen Forstverwaltungsgebäuden
auch ein hölzernes Jagdschloß sowie die katholische
Holzkirche der Heiligen Anna errichtet.
Im Jahre 1936 übernahm der Staat das Anwesen. Heute ist der Fremdenverkehr der
wichtigste Wirtschaftsfaktor der Siedlung. Im Gegensatz zu den Tourismuszentren
am südlichen Fuß der Hohen-Tatra ist der Fremdenverkehr beschaulicher ausgerichtet.
Die Siedlung ist Ausgangspunkt für touristische
Unternehmungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades
in den Tälern "Zadné
Meïodoly" und "Zadna
Javorová dolina". Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug auf
die herrlich gelegene Bergwiese "Poµana Pod Muráòom"
sowie eine Besichtigung der im Ort befindlichen katholischen Holzkirche.
Die Region um Tatranská Javorina verfügt während der Wintermonate über gute Wintersportbedingungen
auf einer Abfahrtspiste mit Skilift und 2 Langlaufloipen ("Javorová dolina", "Chovancová
vrch").