Die Niederschlagsmengen sind von September
bis Ende April relativ niedrig, steigen dann jedoch
an und erreichen im August ihr Maximum. Die exponierte
Lage der Hohen-Tatra führt zur Ausbildung lokaler
Wettersituationen, da diese eine Barriere der von
Norden und Westen herangeführten Niederschlagsfronten
bildet. Hierdurch finden sich
die größten Niederschlagsmengen im Bereich
der Hohen-Tatra (Nord- und Westseite) sowie der West-Tatra
und oberen Arwa. Dahingegen verfügen die im Schatten
der Hohen-Tatra gelegenen Gebiete (Poprad, Levoca,
Oberzips) sowohl im Sommer als auch im Winter über
wenig Niederschläge.
Ab Oktober, teilweise bereits im September, fallen
die Niederschläge in den höheren Gebirgsregionen
als Schnee, der dann oft bis in die Sommermonate in
den Gebirgskesseln über 1.500 m ü.d.M. liegen
bleibt. Mit Schnee kann im Podhale zwischen 3 - 5
Monaten, in der Tatra zwischen 6 - 7 Monaten gerechnet
werden.