Eine ursprünglich ebenfalls vorhandene
reichhaltige Sinterdekoration ist nur noch an wenigen Stellen erhalten und mit schwarzen Rußablagerungen
überzogen. Diese Verfärbungen stammen von den bis zur Inbetriebnahme der elektrischen Beleuchtung genutzten
Pechfackeln, Kerzen und Petroleumlampen.
In den Gängen und Felsklüften sind eine Vielzahl von Tierarten ansässig. Belegt sind auch Knochenfunde des längst
ausgestorbenen Höhlenbären (Ursus spelaeus), die noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für
Drachenknochen gehalten wurden (Franz Ernst Brückmann, 1739).
Der Eingang zur Höhle befindet sich unterhalb der Felsklippe Ba¹ta auf einer Höhe von 840 m ü. NN. Über einen zum Lehrpfad
ausgebauten Fußweg erreicht man unter Überwindung eines Höhenunterschieds von 90 m den Höhleneingang in ca. 15 - 20 Minuten.
Der Besucher kann sich auf insgesamt 6 auch in deutscher Sprache verfügbaren Informationstafeln über das Karstgebiet des
"Demänovská dolina" sowie über die Höhle "Demänovská µadová slobody" informieren.