Der
vorgeschobenen Lage außerhalb des Hauptkammes
der Hohen-Tatra verdankt der "Slavkovský štít"
seine herrliche Aussicht auf die angrenzenden Täler
und Gipfel. Dem Besucher eröffnet sich von
diesem Aussichtsgipfel eine umfassende Aussicht
auf die umliegenden Tatra-Gemeinden, wobei auch
das in einiger Entfernung befindliche Stadtgebiet
von Poprad noch deutlich zu erkennen ist. Besonders
beeindruckend ist der Einblick in das fast 1.000
m tiefer liegende benachbarte Tal "Veľká Studená
dolina", in dessen oberen Teil sich neben
mehreren kleineren Bergseen auch die Berghütte "Zbojnicka
Chata" befindet.
Bereits sehr früh bestand ein besonders reges Interesse an diesem Gipfel, dessen
Erstbesteigung nachweislich im Sommer des Jahres 1664 durch Georg Buchholz d.Ä.
in Begleitung von mehreren Studenten erfolgte und der den Grundstein für den
auch heute noch verwendeten Gipfelnamen legte. Eine touristische Erschließung
des Gipfels erfolgte vorallem in der Zeit zwischen den Jahren 1902 - 1908, in dem
auf Initiative von Dr. Maximilian Weisz eine einfach zu begehende Wanderroute erschlossen
wurde. Seit Eröffnung dieser Wandersroute erfreut sich der "Slavkovský štít"
unter Bergfreunden einer großen Beliebtheit und zieht jedes Jahr eine Vielzahl
von Besuchern an.
Ob der "Slavkovský štít" tatsächlich der
meistbesuchteste Aussichtsgipfel auf dem Gebiet der Hohen-Tatra ist, darf bezweifelt
werden, konkurriert er doch mit beliebten Gipfeln wie dem Krivan, dem
Rysy oder dem durch einen Sessellift
leicht zugänglichen
Gipfel des Solisko. Unabhängig hiervon ist und bleibt dieser majestätische
Gipfel mit seiner auffällig runden Form ein interessantes und bemerkenswertes
Ausflugsziel.